Nördlicher Weisswangen-Schopfgibbon im Geäst
Foto: Thomas Geissmann
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Bücher, Jahresberichte und das Gibbon Journal der Gibbon Conservation Alliance.

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Buchumschlag: Die Mentawai-Sammlung Buchholz, Eine ethnographische Zeitreise
Neu 2026

Die Mentawai-Sammlung Buchholz

Eine ethnographische Zeitreise

  • von Thomas Geissmann und Helga Buchholz (Autoren)
  • Ausgabe: Digital (PDF)
  • Umfang: 160 Seiten
  • Herausgeber: Gibbon Conservation Alliance, Zürich, Schweiz
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3-033-11976-5

Vorgeschlagene Zitierweise:Thomas Geissmann und Helga Buchholz (2026). Die Mentawai-Sammlung Buchholz: Eine ethnographische Zeitreise. Gibbon Conservation Alliance, Institut für Evolutionäre Anthropologie, Universität Zürich, Zürich, 160 Seiten.

Von der Buchrückseite Deutsch

Das Ehepaar Helmuth und Helga Buchholz lebte von 1965 bis 1971 mit missionarischem Auftrag auf Mentawai (Indonesien). Beeindruckt von Kunst und Kultur der Mentawaier begannen sie, deren Alltagsobjekte zu sammeln und führten dies fort nach ihrer Übersiedlung nach Sumatra (1971 bis 1975).

Die isolierte Lage am Rande des Sunda-Schelfs im Indischen Ozean führte dazu, dass Mentawai von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten bewohnt ist, die nirgendwo sonst vorkommen. Darunter ist auch der Kloss-Gibbon, ein Menschenaffe, der in der traditionellen Kultur von Mentawai eine ungewöhnlich zentrale Rolle spielt.

Buchumschlag: Gibbons, Die singenden Menschenaffen
2014

Gibbons: The singing apes

Gibbons: Die singenden Menschenaffen

  • von Thomas Geissmann (Autor)
  • Ausgabe: Softcover
  • Umfang: 48 Seiten
  • Verlag: Anthropologisches Institut und Museum der Universität Zürich, und Gibbon Conservation Alliance, Zürich, Schweiz
  • Sprache: Deutsch und Englisch
  • ISBN: 978-3-033-04475-3

Begleitheft zur Ausstellung „Gibbons: Die singenden Menschenaffen“ am Museum der Anthropologie, Universität Zürich, Schweiz.

Vorgeschlagene Zitierweise:Geissmann, T. (2014). Gibbons: Die singenden Menschenaffen / Gibbons: The singing apes. Anthropologisches Institut und Museum der Universität Zürich und Gibbon Conservation Alliance, Zürich, 48 Seiten. ISBN: 978-3-033-04475-3.

Aus der Einleitung Deutsch

Gibbons sind Menschenaffen. Sie sind näher mit dem Menschen verwandt als mit Makaken, Pavianen oder Languren. Trotzdem sind diese kleinen Menschenaffen viel weniger bekannt und erforscht als ihre grösseren Verwandten (Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans).

Gibbons sind in vieler Hinsicht einzigartig unter den Menschenaffen, zum Beispiel in ihrem Sozialleben, der Fortbewegung, der Anatomie, oder ihrer Kommunikationsweise.

Gibbons leben in kleinen Familiengruppen von 1 bis 6 Tieren, einer Sozialstruktur, die nur bei etwa 3 % aller Säugetiere vorkommt, und sie leben in den immergrünen tropischen Regenwäldern Südost-Asiens. Sie sind in ihrem Körperbau an das Leben in den Baumwipfeln angepasst. Mit ihren langen Armen bewegen sie sich akrobatisch schwinghangelnd fort. Wiederholt wurde diese Anpassung mit dem Vogelflug verglichen. Am Boden oder auf dicken Ästen gehen die Gibbons nicht vierbeinig, wie die meisten Affen, sondern menschenähnlich aufrecht.

Die territorialen Morgengesänge der Gibbons gehören zu den spektakulärsten Rufen der Säugetiere. Sie werden oft als eng aufeinander abgestimmte Duette von Gibbonpaaren vorgetragen. Die Gibbongesänge gelten als das beste Modell für die Entwicklungsgeschichte der menschlichen Musik.

Gibbons waren die ersten Menschenaffen, die enge Beziehungen zu den Menschen hatten und in China zum Inhalt literarischer und gestalterischer Kompositionen wurden. Gibbons belegen seit mehr als 2000 Jahren eine spezielle Nische in der chinesischen Kultur, wo sie unter anderem zum Symbol für die sagenhafte Verbindung zwischen Mensch und Natur und zum Symbol für das ewige Leben wurden. In zahlreichen Bildern und Gedichten wurden und werden die Gibbons verehrt.

Viele Gibbons sind heute extrem vom Aussterben bedroht. Unter den Gibbons finden wir die seltensten Menschenaffen, ja sogar die seltensten Affenarten überhaupt.

Die grössten Bedrohungen sind Verlust und Verschlechterung des Lebensraums, Wilderei und illegaler Handel. Den Schutzbemühungen für Gibbons kommt höchste Priorität zu.

Buchumschlag: The conservation status of hoolock gibbons in Myanmar
2013

The conservation status of hoolock gibbons in Myanmar

  • von Thomas Geissmann, Mark E. Grindley, Ngwe Lwin, Saw Soe Aung, Thet Naing Aung, Saw Blaw Htoo, und Frank Momberg (Autoren)
  • Ausgabe: Digital (PDF)
  • Umfang: xii + 157 Seiten
  • Verlag: Gibbon Conservation Alliance, Zürich, Schweiz
  • Sprache: Englisch
  • ISBN: 978-3-033-04358-9

Vorgeschlagene Zitierweise:Geissmann, T., Grindley, M. E., Ngwe Lwin, Saw Soe Aung, Thet Naing Aung, Saw Blaw Htoo, and Momberg, F. (2013). The conservation status of hoolock gibbons in Myanmar. Gibbon Conservation Alliance, Zürich, Switzerland, xii + 157 Seiten. ISBN: 978-3-033-04358-9.

Von der Buchrückseite Englisch

Hoolock gibbons are small apes of South-east Asia, and Myanmar is believed to be their last stronghold. In Bangladesh, India, and China, most forests supporting the hoolock gibbons are small and highly fragmented. Myanmar, in contrast, is thought to have huge areas of hoolock gibbon habitat in good quality and to hold significant populations of both the western and the eastern hoolock gibbon. This report takes the first detailed look at the status of each Myanmar’s hoolock species.

Until now, conservation actions for the hoolock gibbons in Myanmar were constrained by a lack of data on their distribution, population size and threats. We addressed this need by conducting a nationwide review of the status of the species based on: (1) a review of the taxonomic and ecological knowledge on both hoolock species throughout their range, (2) a compilation of a full annotated list of hoolock records, published and unpublished, for Myanmar, and (3) population estimates and threats assessments for both species throughout Myanmar based on various field surveys conducted by the authors for this project.

The resulting report gives a first picture of the conservation status of Myanmar’s hoolock gibbons in a regional, national and international context.

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